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Schersaison 2020

Dieses Jahr packen wir es an und scheren unsere Lamas selbst. Nicht alle an einem Tag, aber bis Ende Mai müssen alle 11 Lamas geschoren sein. Natürlich beginnen wir mit unseren Wooly Lamas Merlin und Pablo, unsere "Dickerchen" mit der meisten Wolle drauf. Vielleicht nicht ganz so schön wie vom Profischerer, aber Übung macht den Meister. Hier seht ihr unseren Merlin vor und nach der Schur!

Die Weide am Mannaberg

Die Weide am Mannaberg ist für unsere 11-köpfige Herde inzwischen zu klein geworden. Damit die Lamas wieder mehr Platz haben, muss der Hang gerodet werden. Ein undurchdringliches Gewirr von Brombeerranken, wilden Rosen, Waldreben, Efeu und anderen Pflanzen, die Lamas nicht unbedingt fressen sollten. Die Giftpflanzenproblematik hat uns bislang davon abgehalten, die komplette Fläche zur Beweidung zu nutzen. Inzwischen ist mit viel Schweiß und Mühe das größte Dickicht mit dem Freischneider gelichtet worden. Bleiben noch die Giftpflanzen wie Efeu und Zypressenwolfsmilch. Da hilft nur, den Efeu unter den Bäumen herauszuhacken, und die Zypressenwolfsmilch im zeitigen Frühjahr tief abzumähen, das ganze ständig zu kontrollieren und ggf. wieder nachzumähen. Eine Nachsaat ist ebenfalls erforderlich, um die Vegetationslücken zu schließen.

Schertag 2019

Am 31.5.2019 war es endlich soweit und unsere gesamte Herde ist an nur einem Vormittag geschoren worden! Eigentlich wollten wir dieses Jahr ja wieder selbst scheren, aber durch die drängenden Arbeiten im Weinberg haben wir die Schur immer weiter hinausgeschoben. Lamas sollten spätestens Ende Mai geschoren sein, bevor es richtig heiß wird. Bei der Schur mit der Maschine bleiben nur ca. 6 mm Wolle stehen. Bei zu später Schur sind deshalb besonders die hellen Tiere durch Sonnenbrand gefährdet.

Ein glücklicher Zufall hat einen Profischerer aus Übersee zu uns geführt, der es tatsächlich in nur 3,5 Stunden geschafft hat, die komplette Herde zu scheren. 20 Minuten pro Tier- da müssen wir noch etwas üben, um da mithalten zu können! Aber in der nächsten Saison wollen wir unsere Tiere wieder selbst scheren.

Herdenzusammenführung

Am 2.1.2019, einen Monat nach der Ankunft unserer neuen Lamas, haben wir das Tor geöffnet, das bislang die beiden Herden trennte. Jetzt wird in teilweise heftigen Kämpfen die Rangordung festgelegt. Schnell wird klar, dass sich Rocky als Herausforderer unserem Herdenchef Merlin stellt. In wenigen Tagen wird wieder Ruhe auf der Weide einkehren.

Endlich sind sie da!

Pünktlich zum 1. Advent 2018 konnten wir unsere drei neuen Wallache Moritz, Leon und Rocky willkommen heißen. Wie bei Lamas üblich wurden sie mit großer Aufregung, Schnauben und Schnalzen von unserer Lamaherde empfangen. Zunächst stehen die beiden Gruppen Zaun an Zaun, um sich erst einmal zu beschnuppern und kennzulernen. Nach einer Weile werden wir dann beide Herde zusammen führen. Dann kommt die spannende Zeit, bei der die Lamas die Rangordnung untereinander klären. Da kann es dann auch schon mal etwas ruppig zugehen.

Noch mehr Platz!

Geschafft! Der zweite Abschnitt der großen Sommerweide ist endlich eingezäunt, und unsere Lamas freuen sich sichtlich über das neue Futterangebot und erkunden neugierig das Terrain.

Ostermontagsspaziergang 2018

Bei herrlichem Wetter durften unsere Neuzugänge am Ostermontag ihre zweite Trainingstour durch den Ort machen. Verkehr, Hunde, spielende Kinder - das haben unsere Jungtiere schon erstaunlich gut gemeistert. Kein Wunder, denn unser Timmy ist ein ruhiger und erfahrener Chef!

Neue Lamas

Im Februar 2018 haben unsere vier Wooly Lamas Verstärkung bekommen. Noch müssen die vier Classic Lamas Timmy, Einstein, Chili und Pfeffer in Quarantäne stehen. In einigen Wochen werden wir sie dann zusammenführen. Das wird spannend! Die drei Jüngsten müssen noch viel lernen und werden vermutlich diesen Sommer noch nicht bei Touren dabei sein. Aber unser Timmy ist ein alter Hase und wird bestimmt ein guter Wandergefährte sein!